Steigende Kosten im Spitalbereich!
Die Gründe sind vielseitig und komplex:
Medizinischer Fortschritt
- mit neuen
-
Medikamenten,
- Behandlungsmethoden
- demographischer Entwicklung (Alterspyramide)
Ausweitung
- der Spital-Ambulatorien
- der Bürokratie
- der Qualitätskontrollen
(Labor, Röntgen, Praxisapotheke)
Heterogene Interessen der Akteure im Gesundheitswesen
- Politiker/Staat: Spitalfinanzierungsmodus, Bevorzugung
falscher Anreize, Ausbau von Spital-infrastrukturen,
zu kleine Reserven"polster" der KK
- Kassen:Risikoausgleiche ungenügend,
Jagd auf junge
Patienten, Risikoselektion
- Aerzte: Mengenausweitung
- schlecht repräsentierte Patienten
Gesellschaftliche Situation
- Mehrbeanspruchung medizinischer Leistungen,
Begehrlichkeit
- demographische Entwicklung
- Medienpräsenz:
Medizinsendungen mit versteckter
Propaganda im Fernsehen, Zeitungsberichte,
Internetmöglichkeiten .
Externe Links zum Thema
www.saentimed.ch
Offertanfrage via web einfach und aktuell!
www.atupri.ch
Hausarzt |
Was steht in Ihrer Möglichkeit,
die Prämien zu reduzieren?
1. Bei leichteren Erkrankungen:
Medikamente ohne Arztbesuch einnehmen. Fragen Sie sich, ob der
Besuch beim Spezialisten/im Spitalambulatorium nötig ist.
2. Technische Untersuchungen bei Ihrem
Hausarzt durchführen
Praxislabor, EKG, Lungenfunktion, Röntgen,
Ultraschalluntersuchung
reisemedizinische Beratungen, Impfungen. Bei gynäkologischen
Untersuchungen und bei Augenproblemen Arzt anfragen.
3. In Notfällen
zuerst den Hausarzt anrufen!
Je nach dessen Verfügbarkeit
erst dann den städtischen Notfalldienst
St Gallen: 0900 144 144
und nicht direkt die Notfallstation
des Kantonsspitals aufsuchen, weil dies bedeutend teurer ist.
Tel. 144 ist gerechtfertigt bei
schweren Unfällen oder/ und oder akutem schweren Leiden.
4. Medikamente beim Hausarzt holen,
Generika gebrauchen
Ihr Hausarzt bevorzugt Generika, beschränkt sich auf Medikamente
in vertretbarem Masse und gemäss Ihren Bedürfnissen und
Möglichkeiten , berücksichtigt Ihre Medikamentenvorräte zu Hause
und verfügt über eine Praxisapotheke, welche kostengünstiger
als die Apotheke ist und Sie auch zu Unzeiten und notfallmässig
mit Medikamenten versorgt.
5. Freie Arztwahl (freiwillig)
einschränken und sich einem Hausarztmodell anschliessen.
Sie suchen bei allen gesundheitlichen Problemen (ausser bei
Notfällen) zuerst Ihren Hausarzt auf. Es besteht ein
Vertrauensverhältnis zu Ihrem Hausarzt und Sie sind bereit,
medizinische Leistungen massvoll in Anspruch zu nehmen. Folgende
Kassen bieten 2009 Hausarztmodelle an:
Atupri, Concordia, Wincare, OeKK, Swica, Helsana,
Groupe mutuel, Sanitas
Achtung:
Sind Sie Swica, Atupri, Helsana Concordia, Groupe mutuel, Progres, Sanitas, Sansan versichert, offeriert Ihnen die KK einen speziellen
Prämienrabatt, wenn Sie sich im Hausarztmodell der Saentimed (www.saentimed.ch) versichern. |
6. Müssen Sie ins Spital:
- zuerst Ihren Hausarzt kontaktieren
- die Abklärungen vor dem Spitaleintritt in der Praxis
durchführen.
- Das Spitalrezept bei Ihrer
Praxisapotheke einlösen
- Ihrem Spitalarzt den Auftrag geben, bei Unklarheiten mit
dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen
- vor Spitalaustritt telefoniert der Spitalarzt mit
dem Hausarzt
- nach dem Spitalaufenthalt
zunächst mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen bezüglich
Kuraufenthalte, Spitex,
Nachkontrollen im Spital,
Überweisungen an andere Spitalärzte
- geplante weiterer Massnahmen im Spital
7. Wechseln Sie Ihre Grundversicherung:
Jede Person kann in jede Kasse eintreten und jede Kasse muss
jede Person aufnehmen.
Beachten Sie, dass Sie für den Antrag einer Grundversicherung
keine Gesundheitsfragen ausfüllen sollen und dass das
Kündigungsschreiben bis Ende November
beim Versicherer eintreffen muss.
Melden Sie sich in unserer Praxis für ein Gespräch über Kassemprämien. Nehmen Sie die Policen Ihrer Kasse nach KVG und nach VVG mit!
Falls Sie zusatzversichert sind (VVG), sollen die
Zusatzversicherungen bei der bisherigen Kasse weitergeführt werden. Es ist wichtig, dass diese erst gekündigt werden,
wenn die neue Versicherung Ihnen (schriftlich!) den
vorbehaltlosen Uebertritt mitgeteilt hat. Dies braucht aber
erfahrungsgemäss ein paar Monate, bis die Offerten Ihrerseits
getätigt sind und die Kasse auf Grund der Gesundheits Prüfung
mittels Nachfrage beim Arzt entschieden hat.
8. Sie erhöhen di Franchise auf 500.- bis
2000.-Fr/Jahr.
Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach bezüglich Höhe der Franchise, wenn ab einer bestimmten Höhe keine zusätzlichen Rabatte gewährt werden.
9. Sie schliessen das Unfall Risiko aus, falls
Sie pro Woche mehr als 8 Stunden arbeiten.
10. Sie verzichten Sie auf
Zusatzversicherungen!
11. Sie klären ab, ob Sie bezugsberechtigt sind für eine individuelle Prämienvergünstigung.
Nähere Auskunft:
SVA St. Gallen Brauerstrasse 54 9016 St. Gallen, 071 282 66 33
weitere Info: www.svasg.ch
|